Staatsgewalt vs. Gegengewalt??

Nach aktuellem Stand wird die Staatsmacht mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen, die repressiven Auflagen durchzusetzen. Sollte also unsere Klage weniger erfolgreich verlaufen, werden wir trotzdem auf unser Recht zu demonstrieren pochen, und zwar wie WIR wollen. Lässt die Staatsgewalt eskalieren, indem sie auf die Demo einprügelt um die Auflagen durchzusetzen, liegt es an uns, den Protest trotzdem lautstark auf die Straße zu tragen. Um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, rufen wir schon jetzt dazu auf, im Falle einer eskalierenden Strategie der Bullen, „out of control“ durch die Straßen zu ziehen. Dies ist die einzige Antwort, die auf die massiven Auflagen und das Auftreten des ausführenden Organs des Staates zu geben ist!!! Möglichkeiten bieten sich ja zu Haufe ;-)

Also liegt es an der Staatsmacht ob sie an einer Eskalation unseres Protests interessiert ist?!
Deshalb fordern wir die Polizei dazu auf, sich extrem zurückzuhalten!
Wir werden unseren Protest auf jeden Fall auf die Straße tragen, es liegt an der Polizei, wie dies geschehen wird.
Trotzdem wünschen wir uns eine friedliche lautstarke Demonstration, in der wir fernab von diesen repressiven Auflagen unseren Protest kundtun können. Nicht zuletzt wegen den mitlaufenden Flüchtlinge , für die es im Falle einer Eskalation während der Demo heftige Schwierigkeiten geben könnte, darf/soll von der Seite der DemonstrantInnen keinerlei eskalatives Verhalten ausgehen. Es sollte lediglich darauf aufmerksam gemacht werden, dass wir uns zu wehren wissen werden, sollte die Staatsmacht eine Eskalation herbeiführen.

Außerdem soll unser Anliegen nicht in den Hintergrund gedrängt werden: Es geht um eine Kritik der unmenschlichen Lebensbedingungen der Flüchtlinge, speziell in der Würzburger Gemeinschaftsunterkunft, um die nationalistische Abschiebepraxis der BRD, die nach ökonomischen Kriterien selektiert und ausgrenzt, und natürlich um die kapitalistische Verwertungslogik im Allgemeinen.

Kommt alle am 05.09. nach Würzburg, um uns in unseren Anliegen zu unterstützen.

Denn es heißt immer noch:
Gemeinschaftsunterkunft schließen!
Staat und Kapital abschalten!